Die hohe Zunft

Die hohe Zunft

Auf dem starken Fundament von Violine und Orgel entsteht mit dem Klang von festlichen Trompeten, silbrigen Violinen und warmen Bratschentönen ein wahrer Regenbogen an musikalischen Farben. Bereits im Barock schätzte man diese Vielfalt ganz besonders. In Zünften organisiert galten Trompeter als eine Elite, um die sich selbst Fürsten- und Königshöfe rissen. Mit ihrem Klang, vor allem auch in Verbindung mit Streichinstrumenten, erzeugten sie bei den Menschen Emotionen wie Hoffnung und Mut, Gefühle von Liebe und „Geliebt werden“ und auch Ehrfurcht. So ließ es sich doch viel leichter regieren. Mit Kompositionen von R. Weichlein, A.B. Aufschnaiter, P.J. Rittler und J.H. Schmelzer, durch den unvergleichlichen Trom-petenklang von Friedemann Immer und Nigel Paul und die Moderation des im historischen Kostüm auftretenden „critischen musikus“ wird es leicht, sich in diese Zeit zurück zu träumen.

weitere Informationen

12NOV
15 – 17:30
18€


Jamsession zum Mitspielen

– für Instrumente in tiefer Stimmung
(Stimmton a’= 415 Hz) ab 14:30 Uhr,
– heute mit Telemanns Sonata sprirtuosa.
– Aufführung: 15 Uhr