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5 Konzerte

– mit unterschiedlichen Programmen
– mit Oboe, Fagott, Trompete, Violine, Bratsche, Cello, Gambe, Kontrabass, Cembalo, Orgel, Gitarre, Laute …
– alle sonntags um 15.30 Uhr
– im Schloss Horst, Gelsenkirchen
– mit Jamsession und Kaffee und Kuchen

NOV 17 – JUN 18


Die hohe Zunft

Die hohe Zunft

Auf dem starken Fundament von Violine und Orgel entsteht mit dem Klang von festlichen Trompeten, silbrigen Violinen und warmen Bratschentönen ein wahrer Regenbogen an musikalischen Farben. Bereits im Barock schätzte man diese Vielfalt ganz besonders. In Zünften organisiert galten Trompeter als eine Elite, um die sich selbst Fürsten- und Königshöfe rissen. Mit ihrem Klang, vor allem auch in Verbindung mit Streichinstrumenten, erzeugten sie bei den Menschen Emotionen wie Hoffnung und Mut, Gefühle von Liebe und „Geliebt werden“ und auch Ehrfurcht. So ließ es sich doch viel leichter regieren. Mit Kompositionen von R. Weichlein, A.B. Aufschnaiter, P.J. Rittler und J.H. Schmelzer, durch den unvergleichlichen Trom-petenklang von Friedemann Immer und Nigel Paul und die Moderation des im historischen Kostüm auftretenden „critischen musikus“ wird es leicht, sich in diese Zeit zurück zu träumen.

weitere Informationen

12NOV
15 – 17:30
18€


Jamsession zum Mitspielen

– für Instrumente in tiefer Stimmung
(Stimmton a’= 415 Hz) ab 14:30 Uhr,
– heute mit Telemanns Sonata sprirtuosa.
– Aufführung: 15 Uhr

Gezupft und Gestrichen

Gezupft und Gestrichen

Für manche ist die Kombination von zwei Violinen mit Laute und Cembalo die ideale Kammermusikbesetzung, wenn es darum geht, möglichst viele Emotionen in kurzer Zeit erklingen zu lassen. Glück und Trauer, Hoffnung und Mutlosigkeit, Liebe und Hass – all dies haben die Komponisten in ihrer Musik vertont. Die Violinen spielen miteinander, manchmal kämpfen sie auch – sie „konzertieren“. Mit Werken unbekannter Komponisten wie z.B. J. G. Orschler, A.W. Solnitz, M. Frey und J.G. Goldberg, nach dem die berühmten Goldberg- Variationen von J.S. Bach benannt wurden. Außerdem werden wir in einer Triosonate von Johann Adolph Hasse zeigen, dass auch Violinen Geschichten erzählen können.

07JAN
15 – 17:30
18€


Jamsession zum Mitspielen

– für Instrumente in tiefer Stimmung
(Stimmton a’= 415 Hz) ab 14:30 Uhr,
– heute mit Corellis Weihnachtskonzert
– Aufführung: 15 Uhr

Ganz Klassisch

… ganz klassisch

In diesem Konzert wird es ganz klassisch: Mit Werken von W.A. Mozart ( „Ein musikalischer Spaß“ KV522) und J. Haydn (Sinfonie Nr. 3 und Konzert in C-Dur für Violoncello Hob.VIIb:1, Solist: Leonard Bartussek) spielt caterva musica die beiden wichtigsten Komponisten der Musikepoche Klassik. Auch die verwendeten Instrumente sind Originalinstrumente oder originalgetreue Kopien der Zeit. Zusammen mit einer duchgehend solistischen Besetzung der Einzelstimmen entsteht ein silbriger, durch-sichtiger, fast ätherisch anmutender Klang. Hörner und Oboen dominieren, fügen sich dennoch wunderbar in den Streicherklang ein.Und obwohl die Faschingszeit dann gerade vorbei ist, soll es auch ein wenig lustig werden mit W.A.Mozarts „Ein musikalischer Spaß“ KV522, besser bekannt als Dorfmusikantensextett.

25FEB
15 – 17:30
18€


Jamsession zum Mitspielen

– für Instrumente in tiefer Stimmung
(Stimmton a’= 415 Hz) ab 14:30 Uhr,
– heute mit Mozarts Divertimento in D Nr. 1 KV136
– Aufführung: 15 Uhr

Don Quichotte

Don Quichotte

DER EWIGE KAMPF GEGEN WINDMÜHLEN

Cervantes Ritter von der traurigen Gestalt ist auch nach 400 Jahren so aktuell wie nie. Mit aller Macht, Kraft und gegen alle Widerstände will er die Welt verbessern: Don Quixote, der „Ritter von der traurigen Gestalt“. Zwar lachen wir über seine Heldentaten, aber kämpfen nicht auch wir tagtäglich gegen Windmühlen und jagen Phantomen nach? Und so ist das Epos so aktuell wie eh und je. Anlass genug an seinen Erfinder, den Dichter Miguel de Cervantes zu erinnern, der vor genau 400 Jahren starb. Auch Georg Philipp Telemann tat das, als er 1720 seine Don Quixote-Suite schrieb. Sie ist heute zu hören, neben spanischer Musik aus dem Lebensumfeld von Don Quichotte. Aus dem schier unerschöpflichen Roman des Cervantes werden ausgewählte Kapitel vorgestellt. So entsteht aus Sprache und Musik ein Portrait zu Ehren des Dichters.

weitere Informationen

22APR
15 – 17:30
18€


Jamsession zum Mitspielen

– für Instrumente in tiefer Stimmung
(Stimmton a’= 415 Hz) ab 14:30 Uhr,
– heute mit Antonio Vivaldi : Sinfonia „L‘ Incoronazione di Dario“ RV 719
– Aufführung: 15 Uhr

Allerlei Gebläse

Allerlei Gebläse

Im Vordergrund dieses Konzertprogramms stehen barocke Blasinstrumente, genauer Oboe und Fagott. Sie sind quasi das Salz in der Suppe, wenn es um einen schönen Orchesterklang im Barock geht. Wenn Oboen mit Geigen unisono geführt werden, entsteht ein unvergleichlicher Klang. Das Fagott dagegen gibt jeder Basso Continuo-Gruppe ein gewisse Kernigkeit und Ausdruckskraft. Doch auch als Soloinstrumente kommen sie heute zu Wort. Die Oboe, der man nachsagt, sie sei der menschlichen Stimme am nächsten, wird ihre Gesanglichkeit vorstellen, genauso wie das Fagott, das nicht weniger cantabel, doch in der Tiefe auch sonor klingt. Gespielt werden die Instrumente von Hans-Heinrich Kriegel und Lex Vos, Oboe, und Rainer Johannsen, Fagott. Unterstützt werden die Bläser von Streichinstrumenten, die sich immer wieder einmischen und zu Wort melden, aber auch liebevoll unterstützen. Durch das Konzertprogramm führt in bewährter Weise Joachim Gresch als critischer musikus.

03JUN
15 – 17:30
18€


Jamsession zum Mitspielen

– für Instrumente in tiefer Stimmung
(Stimmton a’= 415 Hz) ab 14:30 Uhr,
– heute mit Händels Sinfonia II (Arrival of the Queen of Sheba)
– Aufführung: 15 Uhr

Unterstützer

Dieses Projekt wurde ermöglicht durch:

Kunststiftung NRW
caterva musica e.V.
Sparkasse Gelsenkirchen
Kulturcent MIR